Spanien: alles, was Sie unterwegs brauchen
Maut, Live-Verkehr, Kraftstoffpreise, E-Mobilitaet und die oertlichen Verkehrsregeln fuer Spanien. Taeglich aus offiziellen Open-Data-Quellen aktualisiert. Auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Polnisch.
Wesentliches fuer Reisen in Spanien
Mautstruktur: spanische Autobahnen unterteilen sich in AP-Strecken (Autopistas mit Maut) und A-Strecken (Autovias kostenfrei). Mehrere ehemals mautpflichtige AP-Strecken wie AP-7 Mittelmeerkueste und AP-2 Saragossa-Mediterrane sind seit 2021 kostenlos befahrbar. Wer noch mautpflichtige Abschnitte nutzt, zahlt mit Karte, Bargeld oder ViaT-Telepass.
Tempolimits: 50 km/h innerorts, 90 km/h Landstrasse, 100 km/h Schnellstrasse und 120 km/h Autobahn. Auf bestimmten Stadtgebieten gilt seit 2021 ein 30er-Limit auf einspurigen Strassen. Bei Regen wird auf der Autobahn nicht reduziert, im Gegensatz zu Frankreich.
Umweltzonen (ZBE Zonas de Bajas Emisiones): seit 2023 verpflichtend in allen Staedten ueber 50.000 Einwohner, darunter Madrid Central, Barcelona ZBE Rondas und Sevilla. Die DGT-Umweltplakette (Distintivo Ambiental) muss am Fahrzeug angebracht sein; auslaendische Fahrer registrieren ihr Kennzeichen vor Anreise auf der DGT-Webseite.
Pflichtausruestung: zwei Warndreiecke, eine Warnweste pro Insasse und Reserverad oder Reparaturset. Bei Pannen auf Autobahnen ist die Warnweste vor dem Aussteigen anzulegen. Ab 2026 wird das Warndreieck durch das blinkende V16-Notruflicht ersetzt, das man auf dem Dach platziert.
Promillegrenze: 0,5 fuer erfahrene Fahrer, 0,3 fuer Fahranfaenger unter zwei Jahren und Berufsfahrer. Hochsaison Juli-August: die Strecke Madrid-Sueden ueber A-4 sowie die Mittelmeerkueste AP-7 sind freitags ab 14 Uhr stark belastet. Tanken ist in Spanien etwa 10 bis 15 Prozent guenstiger als in Deutschland.